Inhaltsverzeichnis
- Die Entstehung im Jahr 1924
- Auflistung der ausgeführten Arbeiten:
- Bauabrechnung 26.01.1926
- Quellenverzeichnis
Die Entstehung im Jahr 1924
Im Jahr 1924 entschied sich die Gemeinde dazu, ein eigenes Feuerwehrmagazin zu erstellen – das heutige Spritzenhäuschen. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 10’318.10 Franken, eine beachtliche Summe für die damalige Zeit.
Die detaillierte Abrechnung vom 26. Januar 1925 zeigt, welche Arbeiten notwendig waren und welche lokalen Handwerker beteiligt wurden:
Auflistung der ausgeführten Arbeiten:
- Maurer- und Verputzarbeiten: Hermann von Burg – Fr. 3’283.55
- Zimmerarbeiten: K. Guggisberg – Fr. 1’488.75
- Aufzug (Einbau): K. Guggisberg – Fr. 480.–
- Spenglerarbeiten: Louis Walter – Fr. 662.10
- Dachdeckerarbeiten: J. Aebi & Söhne – Fr. 1’302.20
- Schreinerarbeiten: Ruefer & Ruetz – Fr. 1’393.30
- Schlosserarbeiten: A. Günther & Cie – Fr. 602.00
- Malerarbeiten: August Walker – Fr. 243.70
- Beschläge: Bregger, Nussbaum & Cie – Fr. 21.20
- Elektrische Installation: AEK – Fr. 57.10
- Umgebungsarbeiten: G. Blunier – Fr. 200.–
- Baueleitung: Architekt W. Adam, Solothurn – Fr. 584.–
Diese Angaben zeigen nicht nur den strukturellen und handwerklichen Aufwand, der mit dem Bau des Feuerwehrmagazins verbunden war, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben. – Das Spritzenhäuschen war damit ein echtes Gemeinschaftswerk!

Rechnung des Zimmermeisters, Karl Guggisberg, 27.10.1924

Rechnung der Gesellschaft des Aare- und Emmenkanals A.-G., 30.11.2024

Rechnung des Gipser- und Malergeschäfts, Aug. Walker, 18.12.1924

Rechnung des Architekten, W. Adam, 27.01.1925

Bauabrechnung 26.01.1926

Quellenverzeichnis
- Erhard Flury, „Lommiswil – Die Geschichte eines Dorfes am Fusse der Hasenmatt“, Bürgergemeinde Lommiswil, 1992.
- Rechnungen: Archiv der Gemeinde Lommiswil
