Ortsgschichte Lommiswil

Fasnacht (Seite im Aufbau)

Inhaltsverzeichnis

  1. Anfänge
  2. Cliquen
  3. Cheslete
  4. Suure Moscht
  5. Fasnachtsumzug
    1. Umzug 1977
    2. Umzug 1983
  6. Maskenball
  7. Moschtete
  8. Hilari
  9. Houzbirli-Beerdigung
  10. 2011 – 20 Jahre Houzbirliwil
  11. 2015 – Die Lommiswiler Fasnacht stirbt
  12. Quellenverzeichnis

Anfänge

Kari Blülle brachte die Fasnacht 1966 nach Lommiswil. 1

Fasnachtsmusiker vor Restaurant Rössli, Lommiswil, unbekanntes Datum. Quelle: Rita Iseli

Cliquen

In Lommiswil gab es folgende Fasnachtscliquen 1):

Cheslete

Cheslete wurde in Lommiswil viele Jahre vor der Einführung der Lommiswiler Fasnacht gefeiert. Laut Auskunft von Kurt Finger zogen um 1962 Kinder in Gruppen von Haus zu Haus und „chesleten“ – eine lokale Bezeichnung für das laute Rufen oder Singen – vor den Fassaden, bis die Bewohner auf ihr Treiben aufmerksam wurden.

Dieses fröhliche Spektakel hatte einen einfachen, aber spannenden Zweck: Die Kinder hofften darauf, dass die Hausbewohner als Zeichen der Anerkennung und Teilnahme am Fest „einen Batzen“ oder andere kleine Aufmerksamkeiten, sorgfältig in Papier verpackt, aus dem Fenster warfen.  

Suure Moscht

1971 erschien zum ersten Mal das Fasnachtsmagazin „Suure Moscht“, dessen unverkennbares Titelbild bis zum Tod der Lommiswiler Fasnacht unverändert blieb.

Fasnachtsumzug

Umzug 1977

Fasnachtsumzug Lommiswil 1977 2

Umzug 1983

Quelle: Klaus Erbsland 3

Maskenball

Am Samstag- und Dienstagabend fanden die Maskenbälle der Vereine in den Restaurants Lamm und Tannegg statt.

Der Ball des Männerchors hiess „MäChoMaBa“ oder der der Turner, des Skiclubs „TuSchiMaBa“.

Moschtete

Fasnacht 2013 Moschtete. Quelle: Ueli Custer

Hilari

Am Hilari wurde das Zepter, wie es Brauch war,  dem Amman abgenommen.

Houzbirli-Beerdigung

Am Aschermittwoch wurde das „Hozbiirli“ mit viel Tränen und Gebete begraben.

2011 – 20 Jahre Houzbirliwil

2015 – Die Lommiswiler Fasnacht stirbt


Quellenverzeichnis

  1. „30 Joohr Schnudernase 1996“, Jubiläumsbroschüre ↩︎
  2. Clique-Buch „Letschti Chessler“, Pius Hug ↩︎
  3. Klaus Erbsland ↩︎