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Anna Marie Meier-Probst, Marie Flury-Meier, Josef Flury-von Burg, Eduard Flury-Rebmann, Helen von Burg-Flury.
Quelle: Franz Flury


4 Gärtner Buben, Eduard (Edi) / Karl (Kari) / Josef (Seppi) und Paul sowie
Post: Agnes Marchand-Flury und Helen Flury (*1941). Datum 1944/45. Quelle: Franz Flury

Standort
In An der malerischen Hasenmattstrasse 8 in Lommiswil thront das Schuhmacher („Schlurpechlopfer“)-Haus Nr. 51.
In seinen Mauern lebte und wirkte der Schumacher Josef Flury mit seiner Familie von 1907 bis 1978. Josef verlieh dem Haus nicht nur seinen Namen, sondern auch einen Hauch von Geschichte und Tradition. Vorbeiziehende konnten Josef bei seiner Arbeit beobachten, denn die Fenster zu seinem Werkstatt befanden sich zur Strasse hin.
Besitzer und Bewohner
Franz Flury erzählt: “Mein Elternhaus war ursprünglich ein Meier-Haus und wurde erst durch die Heirat von Marie Meier (1880 – 1969) mit Eduard Flury (1873 – 1937) zum Flury-Haus.
Es hatte drei Holzkochherde und einen Backofen, was darauf hindeutet, dass es von zwei Familien bewohnt wurde. Ein Teil der unteren Wohnung wurde später in eine Schuhmacherwerkstatt umgewandelt.
Mit einem nur von aussen zugänglichen «Abtritt» neben dem Stall, ohne Bad und nur mit Holzkochherd wurde das Haus unbewohnbar. Die Eltern [Josef Flury, 1907 – 1978 und Marie von Burg, 1913 – 1984 Anm. d. Red.] zogen 1975 mit dem Bruder Eduard in das neue Haus an der Käsereistrasse 6, das von mir erbaut wurde.
Nach dem Tod des Vaters übernahm Eduard (1947) das Haus im Jahr 1978 und renovierte den Wohnbereich und baute den unteren Teil der Scheune, den Stall, das WC, die Futtertenne und das Holzschöpfli mit dem Hühnerstall um. Im Oktober 1983 zog er mit seiner Ehefrau Heidi ein.
Neben der Schuhmacherei hatte der Vater Ziegen, Hühner und Kaninchen. Das Sammeln von Brennholz im Wald für den Winter war im Sommer eine mühsame Aufgabe.
Die Flurys unter dem Rössli bewahrten das Stroh in unserer Scheune auf und droschen es dort mit einer Dreschmaschine, die von einem Traktor und Riemen angetrieben wurde und viel Staub erzeugte. Die Grossmutter der Flurys war eine Schwester unserer Grossmutter (*).
Im Jahr 2018 bauten Eduard und Heidi den oberen Teil der Scheune um und richteten zwei Wohnungen ein.”
Haus 1933

Haus Mitte 1970er


Haus 2024

Stammbaum Familie Flury
(*) Für mehr Informationen besuchen Sie die Seite Familie Flury „Schuhmacher“.
