Ortsgschichte Lommiswil

Restaurant Tannegg

Inhaltsverzeichnis

  1. Standort
  2. Eigentümer und Wirte
  3. 1905
    1. Mord an Wirt Paul Schneitter
  4. 1935
  5. 1980er
  6. Quellenverzeichnis

Standort

Die Inschrift an der nördlichen Fassade des ehemaligen Säälis erinnert bis heute an das frühere Restaurant „Tannegg“, das sich direkt unterhalb des Bahnhofs „Im Holz“ an der Geissfluestrasse 10 in Lommiswil befand.

Eigentümer und Wirte

JahrInhaberWirt
1874Josef Schaad 1
1883A. G. Kissing 2
1887Paul Schneitter-Künzli 3
1905Emma Schneitter-Künzli (Witwe des Paul Schneitter) 4
1907 Adolf Gfeller (Zweiter Ehemann der Emma Schneitter-Künzli) 5
1925Emma Gfeller-Künzli 6
1926Johann Wingeier 7
1932Hans Bracher / Ernst Ritter-Bracher 8
1938Fritz Bracher, Andreas Bracher, Johann Stuber und Alfred Scholl 9Willi Scholl
1943Hans Bracher 10Christian König
1948Anna Bracher-Brunner 11Werner Laubscher, Johann von Burg-Bleuer und Anna Bracher-Brunner
1951Fritz Schneeberger-Bracher 12
1954Paul Schneitter-Gilomen 13
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1981 – 2006Myrta und Heinz Mangold-Schneitter 14
Aus Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231
Liste noch unvollständig (Stand: 02.01.2024)

1905

Rest Tannegg um 1905, Postkartensammlung, Zentralbibliothek Solothurn, ZBS_P_00128_1

Mord an Wirt Paul Schneitter

Im Bieler Tagblatt vom 29. März 1905 (e-Newspaper Archives online: http://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&d=BTB19050329-01.2.4.3.) wurde über den Mord des damaligen Tannegg-Wirten, Paul Schneitter, berichtet:

„Der in weiten Kreisen bekannte Herr Paul Schneitter, Wirt in Lommiswil wurde laut »Sol. Tagbl.« am Samstag abend zirka um 11 Uhr im Hausgang seiner Wirtschaft von einem gewissen Werner Moning, Uhrenmacher in Bettlach, mit einem Stillet erstochen Der entsetzlichen Tat soll ein geringfügiger Wortwechsel vorausgegangen sein. Herr Schneitter erhielt einen zirka sechs Centimeter tiefen Stich in die Augengegend, so daß er besinnungslos zu Boden fiel. Er starb Montag morgens an den Folgen dieser Verletzung, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Moning wurde noch in der gleichen Nacht verhaftet. Paul Schneitter stand im 45. Lebensjahre.“

29. März 1905, Mord am Tannegg-Wirt, Paul Schneitter, Solothurn, Bieler Tagblatt (29. März 1905), Online: http://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&d=BTB19050329-01.2.4.3.

1935

Restaurant zum Tanegg, Bes. Joh. Wingeier – Amstutz, Lommiswil, Verlag Blau, Ernst, Bern
Jahr 1935 – Quelle: Postkartensammlung, Zentralbibliothek Solothurn, ZBS_P_00126_1

1980er


Fotos auf einer Postkarte aus den 1980er-Jahren:

Quellenverzeichnis

  1. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  2. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  3. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231. Während eines Streits wurde Paul Schneitter-Künzli am 27. März 1905 durch einen Stich mit einem Stilett unmittelbar unterhalb des Auges tödlich verletzt. ↩︎
  4. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  5. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  6. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  7. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  8. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  9. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  10. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  11. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  12. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  13. Buch „Lommiswil“ von Erhard Flury, 1992, Seite 231 ↩︎
  14. Handelsregister, https://www.lixt.ch/handelsregister/heinz-mangold-schneitter-749297 ↩︎

Bilder: Postkartensammlung, Zentralbibliothek Solothurn, Suchbegriff „Lommiswil“. Mit freundlicher Genehmigung.