Ortsgschichte Lommiswil

Schnudernase

Inhaltsverzeichnis

  1. Gründung
  2. 1986: 20 Joor Schnudernase
  3. 1977 – Sujet „Kiosk“
  4. 1987 – 20 Jahre Schnudernase
    1. Musikaufnahmen
    2. Die Kassette in vollständiger Länge
    3. Radiointerview
  5. 1988
    1. Neue Kostüme
    2. Ausflug ins Emmental
  6. 1991: 25 Jahre Schnudernasen
    1. Schnudernasen-TV
  7. 1994: Schnudernasenplatz
    1. Ausflug ins Burgund, Juni 1994
  8. 1996: 30 Joor Schnudernase
    1. Jubiläumsbroschüre 30 Joor Schnudernase
  9. Mini-Schnudernasen von Gotti Ruth
  10. Quellenverzeichnis

Gründung

Die Clique wurde 1967 von sieben Lommiswilerinnen und Lommiswilern gegründet:

Ernst Hofer

Noldi Mangold

Adrian „Adi“ Stuber

Kari & Ruth Blüte

Ruth Blülle

Josef „Sepp“ Fröhli

…. und Konrad Flury

Jubiläumsbroschüre 30 Joor Schnudernase 1996, Seiten 6 und 7

Den ersten Auftritt hatten sie am Schmutzigen Donnerstag desselben Jahres im Restaurant Lamm gehabt. Die Reaktionen auf ihre ersten holprigen Verse fielen gemischt aus.

Der erste Vers, der 1967 mit Sepp Schaad und Hans Brügger in den Hauptrollen vorgetragen wurde, lautete:

Chef de l'eau isch ifrig s'Schütze-Seppli
En Uftrag überchunt der Hans im Hölzli.
Sie striete sich ums eine:
Dick oder dünn oder keine?
Sie näh enanger fasch, bim Hoor am Gring

1986: 20 Joor Schnudernase

Zum 20. Jubiläum hielten die Schnudernasen ihre Verse nicht nur auf Papier, sondern auch auf Kassette fest. Das musikalische Highlight: Kari Blülle spielt zum Pepe Lienhard-Hit „Swiss Lady“ Alphorn!

Das Vierteljahrhundert markierte die Clique mit einem Video, welches die Schnudernasen dank des Regionaljournal von DRS und der Gemeinschaftsantennen-Anlage Grenchen über die Dorfgrenze hinaus bekannt machte.

1977 – Sujet „Kiosk“

Der Rumpelstilz-Song „Kiosk“ diente den Schnudernasen als Inspiration für ihren Schnitzelbank über Kari Salomons ausgedehnten Hausbau, der in Lommiswil für einiges Rätselraten sorgte. Zum Dank schenkten sie ihm eine beschriftete Hausschindel, die noch heute, im Juni 2024, in seinem Garten hängt.

Vreni und Kari Salomon-Flury im Juni 2024. Foto von Simone Lewis

1987 – 20 Jahre Schnudernase

Musikaufnahmen

Anlässlich ihres zwanzigsten Gründungsjubiläums zog die Gligge am 27. und 28. Dezember 1987 ins Tonstudio von Anton Lanz ein, um einen musikalischen Meilenstein zu setzen: Die Aufnahme einer Kassette, die die Essenz ihrer bisherigen musikalischen Reise einfängt.

Die Kassette in vollständiger Länge

Die vollständigen Aufnahmen sind über den unten angeführten Link abrufbar.

Radiointerview

Radiointerview zum 20. Jubiläum Schnudernasen, 1987. Quelle: Kurt Finger

1988

Neue Kostüme

Ausflug ins Emmental

1991: 25 Jahre Schnudernasen

Schnudernasen-TV

25 Jahre Schnudernase. Quelle: Kurt Finger (Soloturner Zeitung)

1994: Schnudernasenplatz

25 Jahre Schnudernase. Quelle: Kurt Finger

An der Dorfstrasse, schräg gegenüber vom ehemaligen Bauernhof der Familie Hofer, wurde 1994 der „Schnudernasenplatz“ mit Gedenktafel eingeweiht. Dort thronte jeweils ab dem Hilari ein riesiger „Schnudernase-Gring“ (Deckblatt der Jubiläumsbroschüre, falls jemand Beweise braucht). Seine Frisur? Ein tägliches Muss! Denn was wäre eine Fasnachtsfigur ohne die perfekt gebürsteten Haare, bereit, die Saison stilvoll zu überstehen.

Ausflug ins Burgund, Juni 1994

Thomas Zuber fehlt

Schnudernasen, Juni 1994. Quelle: Kurt Finger

1996: 30 Joor Schnudernase

Im Jahr 1996 feierten die „Schnudernasen“ ihr 30. Jubiläum mit einem ordentlichen Paukenschlag: Sie schwangen sich in die digitale Ära mit einer CD (drei Tage im Lanz-Tonstudio!) und gingen gleichzeitig ‚oldschool‘ mit einem charmant gedruckten Büchlein. Ein doppeltes Fest für die Ohren und die Augen!

Jubiläumsbroschüre 30 Joor Schnudernase

Jubiläumsbroschüre 30 Joor Schnudernase 1996, Seiten 20 und 21.
Kurt Finger, Mario Maragon, Ruedi Fischer, Urs Meier, Thomas Zuber, Christian Bettschen und Bruno Maggioni

Mini-Schnudernasen von Gotti Ruth

Die Schnudernasen-Patin, Ruth Blülle, setzte 1996 ihrer Kreativität die Krone auf, als sie für jedes Mitglied der Truppe eine Mini-Me-Puppe schuf – komplett mit dem Instrument, das die jeweilige Person spielte. Ein Ensemble von kleinen Doppelgängern, jedes mit seinem musikalischen Begleiter in der Hand!

Schnudernase Figure,
hergestellt von Ruth Blülle
Kurt Finger im Januar 2024

Quellenverzeichnis

Jubiläumsbroschüre „30 Joor Schnudernase 1996“

Fotos: Kurt Finger